Musikalische Adventsfeier

Klar, Plätzchen gehören auch dazu. Ohne Lebkuchen, Schokokringel und selbst Gebackenes, ohne Tee und Kaffee wäre ein solcher Nachmittag nichts. Aber ihren Schwerpunkt hatte die Adventsfeier unserer Gemeinde dieses Mal ganz eindeutig bei der Musik. Das war vor allem Anda Grawert zu verdanken, die sich im Vorfeld viele Gedanken über die Gestaltung des Programms gemacht hatte. Und der es gelungen war, viele Jüngere und Ältere zum Mitmachen – und zu mehreren Proben – zu motivieren.
AdventfeierDas Ergebnis waren zwei kurzweilige Stunden am zweiten Adventssonntag, die deutlich machten, wie viel musikalisches Potenzial in unserer Gemeinde steckt. Noch ganz kleine, aber schon mutige Sänger wagten sich auf die Bühne. Begabte junge Instrumentalisten bekamen zurecht ebenso Beifall wie das Flötenensemble oder das bunt gemischte Orchester, das mit Dudelsack, Geige, Bratsche, Cello, Gitarre, Block- und Querflöten nicht nur durch seine ungewöhnliche Zusammensetzung, sondern auch durch seinen Gesamtklang beeindruckte. Dazu kamen einige richtig professionelle Lied- und Instrumentalbeiträge auf einem hohen musikalischen Niveau.
Nachdenkliches und Amüsantes lieferten kleine Geschichten zwischendurch, ob auf Hochdeutsch oder  Schwäbisch. Und in der Andacht von Martin Grawert spielten zwei ganz unterschiedliche Könige eine Rolle: Alexander der Große, der Eroberer und Weltenherrscher, der auf seinem Schlachtross ein riesiges, wenn auch vergängliches Reich aufrichtet. Und Jesus, der Friedenskönig auf dem Esel, dessen Reich in Menschenherzen beginnt und sich von einem Herzen zum anderen ausbreitet. Die Adventszeit ist eine gute Gelegenheit, sich wieder ganz neu und ganz persönlich für diesen Frieden zu öffnen.Adventfeier2

 

Danke an alle, die – an unterschiedlichsten Stellen – zum  Gelingen des Nachmittags beigetragen haben. Es hat uns allen Spaß gemacht.

Thomas Dorn