Rückblick zur Ratstagung · 16./17.03.2013

Auch in diesem Jahr waren aus unserer Gemeinde vier Abgeordnete zur Ratstagung entsandt. Martin Grawert, Katharina Bremer, Hannes und Pamela Kesch nahmen letzten Samstag an der Sitzung teil.
Das Thema lautete ‚Reden ist Silber, Schweigen ist Gift‘, Referent Prof. Dr. Giesekus hielt dazu ein Referat. Darin ging es vor allem um die Gesprächs- und Streitkultur in unseren Gemeinden. Wie schaffen wir es, in einer Sache zu streiten und trotzem in Liebe als Geschwister eine Gemeinde zu sein? In der nachfolgenden Austauschrunde wurde klar, dass dieses Problem in vielen Gemeinden aktuell ist.
Nach dem geistlichen Input ging es mit der Arbeit weiter. Auf der Tagesordung standen zum Beispiel der Aufnahmeantrag der Geminde Mönchweiler als selbständige Gemeinde, Wahlen zur Leitung des Landesverbandes und unter vielen anderen Punkten auch die Vorstellung von Martin Grawert und den anderen neuen PastorInnen und DiakonInnen im Landesverband. Es folgten Berichte aus dem GJW, dem Diakoniewerk und dem Frauenwerk, danach Kassenbericht und Finanzplanung. Auch wenn das vielleicht nach trockener Materie klingt, in der Praxis wurde aber gelacht, gesungen, mit und füreinander gebetet, Ideen vorgestellt und Meinungen ausgetauscht. Über die Zukunft der LV-Konferenz wurde rege diskutiert, da die Beteiligung geringer wird. Es finden nur noch wenige Gäste den Weg zur Tagung.
Am Sonntag fand die Jahreskonferenz in der Stadthalle in Tuttlingen statt. Die Predigt hielt ebenfalls Prof.Dr. Giesekus, dieses Mal zum Thema ‚Miteinander reden in Familie, Beruf
und Gemeinde‘. Nachmittags stand ein Kabarett auftritt von Andrew und LouLou zum
Thema ‚Miteinander reden, auch wenn’s schwierig ist‘ auf dem Programm.
Die Infostände von GJW, Diakoniewerk und Frauenwerk waren gut besucht.
Die Sitzungen und Konferenzen des Landesverbands bieten eine tolle Gelegenheit
Leute aus den anderen Gemeinden im Land kennen zu lernen, ins Gespräch zu kommen, Meinungen und Ideen auszutauschen.
Für mich persönlich sind sie jedes Mal eine bereichernde Erfahrung. Ich kann nur Werbung dafür machen, daß Ihr Euch nächstes Mal selbst mit auf den Weg macht – es lohnt sich!
Pamela Kesch

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