Rückblick: Familiengottesdienst am 11.11.2012

Katharina Bremer leitet mit 3749-laterne_1Psalm 18 ein. Das Lied „Bist du groß oder klein oder mittendrin…“ bringt Bewegung in die Versammlung. Unter dem gemeinsam gesungenen Lied „Sankt Martin“, es ist ja heute Martinstag, ziehen die „Kirchenmäuse“ und die „Kirchenkids“ mit ihren Laternen in den Raum ein.
Familie Heuvelman mit Bennet und dem jüngsten „Gemeindekind“ Maite werden vorgestellt und besonders begrüßt.
Katharina liest aus dem Kinderbuch „Martin“ von Doris Dörrie mit gleichzeitig gezeigten Bildern. Darin teilt der Junge Martin seine Jacke mit einer wohnsitzlosen alten Frau.
Martin Grawert geht in seiner Predigt zunächst auf den geschichtlichen Hintergrund von Sankt Martin ein. Der später heilig gesprochene Martin von Tours lebte vor 1600 Jahren. Er starb an einem 11. November, dem Martinstag. Als junger Mann, etwa 18-jährig, beim Militär, ereignete sich die „Teilung seines Mantels“.
Heutzutage geht es nicht mehr um die Teilung von Kleidungsstücken. Es geht darum die Not der Menschen um uns herum zu sehen und durch unsere Hilfe zu „wärmen“. Gott kam in Jesus auf die Erde zu den Alleingelassenen und Kranken. Wir sind aufgefordert ebenso zu handeln – s. Matthäus 25.

Aus der Geschichte von Sankt Martin kann man lernen:

  1. Not sehen und teilen:
    Beispiel barmherziger Samariter. Auf feine Signale achten. Menschliche Wärme verschenken. Auch die Not in anderen Ländern sehen.
  2. Auf dem Teppich bleiben:
    Sankt Martin wollte nicht „hoch hinaus“ trotz steiler Karriere als Bischof. Lebensglück hängt nicht vom Geld ab.
  3. In der Einsamkeit Gott suchen:
    Was ist Quelle unseres Handelns? Habe ich Sehnsucht nach der inneren Begegnung mit Gott?

Katharina Bremer gibt die Möglichkeit  ein Licht als Erinnerung mitzunehmen, um in den nächsten Wochen in meiner Umgebung ein Licht zu sein.
Nach dem besonderen Gebet für die Kinder und dem Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht…“, nach dem Segen, endet ein rundum gelungener Familiengottesdienst.

Helmi und Hans Geltz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.