chorAL-Konzertgottesdienst • 05.06. • 10 Uhr

ChorAL-Logo-neu„Amazing Grace“ – Erzählkonzert mit ChorAL am 5. Juni 2016
Es ist wohl eines der bekanntesten (englischen) Kirchenlieder weltweit. Unzählige Interpretationen sind über die Jahrhunderte entstanden. Das Lied „Amazing Grace“ berührt Christen und Nicht-Christen, Jung und Alt. Die Geschichte, die hinter der Entstehung des Textes steckt, klingt wie der Stoff für einen Hollywoodstreifen.

Foto: privat

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John Newton wird 1725 in London geboren. Nach dem frühen Tod seiner fest im Glauben verwurzelten Mutter lebt er zunächst bei seinem unnahbaren Vater und dessen zweiter Frau. Doch schon bald schickt man ihn ins Internat. Mit kaum elf Jahren nimmt ihn sein Vater, ein Kapitän, das erste Mal mit auf sein Schiff.
Es folgen Jahre auf hoher See, in denen John besonders durch seine gleichgültige Grausamkeit bekannt wird. Er erwirbt sich sogar den Spitznamen „Gotteslästerer“. Über Umwege landet er in Afrika. Mittellos wird er erst zum misshandelten Knecht, dann selbst zum brutalen und gewissenlosen Aufseher eines Sklavenlagers.
1748 reist er heim nach England. Auf der Überfahrt gerät das Schiff in einen zerstörerischen Sturm. Inmitten dieser hoffnungslosen Situation bittet er Gott um Erbarmen. Obwohl es in dieser Nacht viele Verluste gibt, geht das Schiff nicht unter und John kommt sicher in seiner Heimat an. Er erkennt seine Rettung als „wunderbare Gnade“ (amazing grace) von Gott an und kehrt zurück zum Glauben seiner Kindheit.
Es dauert noch weitere sechs Jahre bis er erkennt, dass sein Christsein und seine Arbeit  auf einem Sklavenschiff nicht miteinander vereinbar sind. Er gibt die Seefahrt auf, lässt sich zum Geistlichen ausbilden und macht es sich forthin zur Aufgabe, die Unrechtmäßigkeit des Sklavenhandels öffentlich zu machen. Dabei macht er auch keinen Hehl aus seiner eigenen Rolle. Es gelingt ihm politische Weggefährten zu motivieren, unter ihnen der junge Parlamentarier William Wilberforce. Im Februar 1807, wenige Monate vor dem Tod von John Newton, gelingt es Wilberforce im englischen Parlament eine Gesetzesänderung durchzusetzen: der Sklavenhandel wird zunächst auf englischen Schiffen verboten. 1833 gilt das Gesetz auch für alle Kolonien.
John Newtons Grabinschrift, die er selbst schrieb, fasst sein Leben und den Wandel, den er vollzog mit wenigen Worten zusammen:
„John Newton, Geistlicher, einst ein Ungläubiger und Wüstling, ein Diener von Sklaven in Afrika, wurde durch die reiche Gnade unseres Herrn und Retters Jesus Christus bewahrt, begnadigt und berufen, den Glauben zu predigen, den zu zerstören er sich lange bemühte.“
WIR LADEN SIE EIN, DIESE SPANNENDE GESCHICHTE MIT UNS ZU ERLEBEN.
BEIM KONZERTGOTTESDIENST AM 5. JUNI 2016 UM 10 UHR IN DER EFG HEILBRONN (BAPTISTEN).

DER EINTRITT IST FREI.

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